Mittwoch, 16. März 2016

Käsekuchen trifft auf Schokokuchen ...

... oder auch: Russischer Zupfkuchen à la Anni!

Diesen Kuchen habe ich letzte Woche Freitag für Mr. F gebacken. Mir schwirrte das schon länger im Kopf rum, da er Käsekuchen und Schokokuchen liebt - da dachte ich mir, dass Russischer Zupfkuchen als Mischung der perfekte Kuchen für ihn sein müsste. Er fand ihn auch ganz lecker :) und das erfreut natürlich das Bäckerinnenherz! ♥ Ich war erstaunt, wie einfach der Kuchen war. Ich dachte immer Russicher Zupfkuchen und Käsekuchen wären "schwieriger" gut hinzubekommen. Das Zusammenmischen ging auch recht fix und hat nur ca. 30 min. gedauert.

Da heute mein 7. BLOGGEBURTSTAG ansteht (woop woop!), macht sich ein (Geburtstags-)Kuchenrezept auch ganz gut als Blogpost. Ich habe aktuell wieder einen kleinen Blogdurchhänger. Ich will unbedingt bloggen, aber ich bin ein bisschen ideenlos. Ich war Anfang des Jahres total motiviert und habe jetzt das Gefühl, alle meine ersten Blogpostideen schon verbloggt zu haben. Aber ich gebe nicht auf - TSCHAKKA! Ich glaube, ich möchte mir wieder ein paar "Blogserien" ausdenken, so dass Themen für regelmäßige Blogposts schon mal vorgegeben sind. Auf die nächsten 7 Jahre "Annis Schatzkiste"! Bedient euch am Kuchen! ;-)


Man nehme für eine kleine ~16,5 cm Springform ...
  • 165 g Dinkelmehl Typ 630
  • 3 TL Weinstein Backpulver
  • 3 EL Backkakao
  • 150 g Alsan Bio Margarine (zimmerwarm)
  • 175 g Rohrohr-Zucker
  • 2 Eier
  • 250 g Magerquark
  • 2 Päckchen Vanillezucker
  • 20 g Puddingpulver Vanille (1/2 Päckchen)
  • 1 Vanilleschote

Man zaubert ...

Das Mehl mit dem Backpulver und dem Backkakao vermischen. Anschließend mit 100 g Zucker, 1 Päckchen Vanillezucker, 1/2 Ei und 100 g Margarine mit dem Knethaken des Handrührgeräts zu einem glatten Teig verkneten. Das dauert ein bisschen, funktioniert aber ganz gut. Anschließend den Teig (wenn man Zeit hat) für 30 Minuten in den Kühlschrank geben. Er lässt sich kalt ein bisschen einfacher weiterverarbeiten. Wenn man es eilig hat, kann man aber auch sofort weitermachen.

Den Boden der Springform mit Backpapier auskleiden. Den Teig halbieren und mit der Hälfte des Teiges den Boden der Springform bedecken. Dabei darauf achten, dass er ungefähr überall gleich dick ist. Den Restteig wiederrum halbieren und die eine Hälfte zu einer Rolle formen und damit den Rand der Springform auskleiden. Das geht abschnittsweise ganz gut mit mehreren, kleineren Rollen. Das letzte Viertel des Teiges erstmal aufsparen.

Jetzt den Backofen auf 180°C Ober- und Unterhitze vorheizen (160°C bei Umluft). Für die "Käsekuchenfüllung" die restliche Margarine schmelzen und mit dem Quark, dem Puddingpulver, dem Mark einer Vanilleschote, 1 Päckchen Vanillezucker, 75 g Zucker und 1,5 Eiern fluffig aufschlagen*. Die Füllung in die Springform geben und glatt streichen. Wenn der Rand höher ist als die Füllung, ist das ok! Die Füllung geht noch auf und hoch und am Ende ist es dann ungefähr auf einer Höhe :)

Den restlichen dunklen Bodenteig in kleine Stücke zupfen und auf die Käsekuchenfüllung geben. Den Russischen Zupfkuchen nun für 50-60 Minuten backen. Eventuell nach der Hälfte der Backzeit mit etwas Alufolie abdecken, damit er oben nicht verbrennt.


Für eine "normal-große" 28 cm Springform das Rezept einfach verdoppeln! :)

Bon Appétit!
 




* beim nächsten Mal probiere ich, das Eigelb mit dem Zucker schaumig aufzuschlagen und dann mit der Quarkmasse zu verrühren bevor ich das Eiweiß seperat steif schlage und am Ende unterhebe. Wenn man eine große Springform mit dem doppelten Rezept macht (mit 3 ganzen Eiern für die Füllung), funktioniert das sicher noch besser. Das habe ich anschließend in einem anderen Rezept gelesen und kann ich mir sehr gut vorstellen, um die Käsekuchenfüllung fluffiger zu bekommen. Ich mixe meine Rezepte immer aus diversen anderen Rezepten selbst zusammen und kombiniere die Dinge, die mir am besten gefallen :) diesen Tipp habe ich leider zu spät gesehen!

Sonntag, 6. März 2016

Filofaxing ein bisschen anders: Wie ich plane ...

Ich hatte es vor einer ganzen Weile schon angekündigt, dass ich einen Blogpost darüber machen möchte, wie ich so plane. Ich schaue total gerne Planervideos auf Youtube und mein Planen unterscheidet sich doch ein bisschen von dem, wie es die meisten dort tun. Denn ich plane nicht von Woche zu Woche, sondern etwas langfristiger. Mittlerweile dekoriere ich sogar! Das konnte ich mir ja zu Beginn meiner "Filofax-Karriere" gar nicht vorstellen. Aber wenn man Planer-Deko-Videos schaut, bekommt man irgendwann doch auch Lust mitzumachen. Dafür ist aber ein bisschen das passiert, was ich eigentlich nicht wollte: Es ist mir manchmal ein bisschen unangenehm, den Planer in der Öffentlichkeit rauszuholen ;-) aber es macht einfach zu viel Spaß, um es doch wieder sein zu lassen (zumindest fürs Erste).

Ich plane recht langfristig, weil ich beruflich übers Jahr verteilt auf einigen Messen bin, weil öfter mal Einladungen ins Haus flattern und weil Mr. F und ich nicht zusammen wohnen und wir unsere Wochenenden aufeinander abstimmen. Zudem fahre ich hier und da auch öfters nach hause nach Berlin. Das ganz Langfristige plane ich in den "1 Monat auf 2 Seiten"-Einlagen von Filofax. Das Papier ist etwas dicker als normales Filofax-Papier und am Rand gibt es Monatsregister.


Dort habe ich meine Mr. F Wochenenden mit transparenten, neongelben Haftnotizen markiert - einfach um einen Überblick zu haben, welches "unsere" Wochenenden in den nächsten 4 Monaten sind. Rückt das Wochenende näher, nehme ich die Haftnotiz raus und versetze sie auf einen Monat in der Zukunft. Manchmal ändert sich auch noch was, daher funktioniert das so ganz gut. Die neonorangenen Punkte markieren Geburtstage und der Buchstabe ist immer der Anfangsbuchstabe von dem Geburtstagskind. So habe ich die immer im Blick. Ansonsten stehen auch noch andere Termine, die schon feststehen in der Monatsübersicht. Über den Monat hinweg, markiere ich dort auch Kopfschmerzen oder andere Beschwerden. Hier wird nicht dekoriert, weil es einfach funktionieren soll - am Ende des Monats sieht es trotzdem meist sehr bunt aus, weil ich hier farbkodiere.

Meine Woche dekoriere ich hingegen sehr gerne. Allerdings immer gleich mehrere Wochen auf einmal, da ich auch bei den Wochen gerne in die Zukunft plane und ich Termine dann auch fix eintragen kann. Außerdem habe ich nicht jede Woche Zeit oder Muße zu dekorieren. Da nehme ich mir lieber einmal richtig Zeit und dekoriere 4-6 Wochen auf einmal. So hat man auch länger was von der Deko und ich freue mich auf die Wochen, die da kommen werden.


Zu allererst starte ich aber mit etwas ganz praktischem: den Müllkalender eintragen! Das ist wichtig, weil vor allem die gelben Säcke und der Papiermüll nur 1x im Monat bei uns abgeholt werden. Wenn man das verpasst, ist es immer ein bisschen blöd. Weil ich allerdings zu faul bin, jede Woche reinzuschreiben welcher Müll gerade dran ist, mache ich das mit Farbpunkten: schwarz für Restmüll, grün für Biomüll, gelb für den gelben Sack und blau für die Papiertonne. Der pinke Punkt markiert ein monatliches, frauliches Ereignis ;-)

Danach geht es dann mit der Deko los. Ich suche mir für jede Woche Eine Art "Thema" raus, damit es nicht zu bunt gemischt ist. Auch brauche ich noch Platz zum Schreiben. Wenn die Wochen zu voll dekoriert sind, traue ich mich nicht mehr richtig zu schreiben oder finde keinen Platz. Auch wenn es zu künstlerisch ist oder zu schön aussieht, hemmt mich das irgendwie. Die Erfahrung hat allerdings gezeigt, dass meine Wochen tendentiell mittwochs und donnerstags leerer sind, so dass ich dort oftmals mehr dekoriere als an den anderen Tagen.


KW 10 - Galaxy Week
Diese Woche hatte ich bereits undekoriert im Filo. Deswegen standen dort schon Termine drin. Das passiert manchmal und dann dekoriere ich um die Termine herum. Das Galaxy Tape ist ganz berühmt unter den Filofaxern. Mir gefiel es auch immer recht gut, aber eigentlich wollte ich nie Washi Tape online bestellen. Ich hatte Angst, dass es wie die Büchse der Pandora ist: fängt man einmal an, bestellt man immer mehr! Irgendwann bin ich dann doch weich geworden und habe es bei TapeTheCat auf DaWanda bestellt. Dazu habe Sticker von Aurora's Heart benutzt


KW 11 - Blaubeeren
Das Blaubeer- und das Ranken-Washi sind die nächsten ganz besonderen Tapes, die fast jeder "richtige" Filofaxer haben muss. Während ich das Blaubeer-Washi irgendwann bei cremebrulee_blue auf DaWanda entdeckte, konnte ich das Ranken-Washi (bisher) noch nicht finden. Als Alternative dienen mir Ranken-Sticker von DaWanda. Die anderen Tapes sind von IKEA, masté und Depot. Bevor ich das Blaubeer-Washi entdeckt hatte, habe ich mir als Alternative die Blaubeer-Sticker von Aurora's Heart bestellt. Sie passen ganz wundervoll dazu.



KW 12 - Frühlingserwachen & Ostern
Diese Deko ist wieder von wundervollen Aurora's Heart Stickern inspiriert. Ich fand, dass die Farben wundervoll zu der Osterwoche gepasst haben. Das Blumentape habe ich zusammen mit dem Blaubeer-Tape bestellt und wieder sieht man die hübschen Ranken-Sticker. Die anderen beiden Washis sind von mt.


KW 13 - Have some CAKE!
YEY, in KW 13 ist die Fastenzeit vorbei! Passend dazu habe ich einen Kuchen und eine Kaffeekanne aus einem Aimez Le Style Tape ausgeschnitten und es mit einem frühlingsfrischen, breiten "Skylight" Tape (ebenfalls von Aimez Le Style) kombiniert. Das lila Tape mit den Punkten ist von Depot und die Aimez Le Style Washis sind wieder von cremebrulee_blue.

Nach der Deko trage ich noch meine bereits feststehenden Termine in die Wochen ein. Mich stört es nicht, wenn sich was verschiebt. Wichtige oder besondere Termine schreibe ich gerne auf bunte Haftnotizen, damit sie einem sofort ins Auge springen und die kann man zur Not auch noch mal umsetzen. Komplett fertig sehen meine kommenden 4 Wochen jetzt so aus:


Am Ende des Monats zeige ich euch gerne, wie meine Wochen aussehen, wenn sie vorbei sind. Tendentiell kommen noch Termine hinzu und an Tagen, an denen nicht viel ansteht, schreibe ich gerne noch rein, was ich so gemacht habe. So ist der Kalender nicht nur ein Terminbuch, sondern fungiert auch ein bisschen wie eine Art "Tagebuch", das Erinnerungen festhält. Aktuell gefällt mir die Blaubeerwoche am besten - das kann sich aber noch ändern. Meistens gefallen mir am Ende die Wochen am besten, die am vollsten geschrieben sind. :)

Ich freue mich auf die nächsten 4 Wochen & Ostern!

Mittwoch, 2. März 2016

Man kann nie genug Tassen haben - DIY Part II

Da mein Beitrag zum Tassen bemalen ziemlich häufig aufgerufen wird, soll es heute eine Art Teil 2 geben. Denn ich habe seitdem noch ein paar mehr Tassen bemalt - für meinen Bruder und seine Freundin, für eine schwangere Kollegin zum Abschied, für eine andere Kollegin zum Geburtstag, für zwei meiner ehemaligen WG-Mitbewohner zu ihrer gemeinsamen Hochzeit, für einem guten Freund zu Weihnachten und gerade aktuell für meinen Cousin und seine Freundin zur Geburt ihrer bezaubernden Tochter. Vielleicht dient es ja dem einen oder anderen als Inspiration! :) Demnächst kommen ja wieder ein paar Gelegenheiten, wo man sowas verschenken könnte: Ostern, Muttertag, Vatertag & die "Hochzeitssaison" steht auch bald wieder vor der Tür ...


Hier noch mal schnell zusammengefasst, wie es funktioniert:
  • weiße Tasse kaufen & vor dem bemalen abwaschen, damit sie fettfrei & sauber ist
  • Motiv wählen
  • Die Stifte zum Bemalen vor dem (ersten) Benutzen gut schütteln und ggf. "anpumpen"
  • Die Tasse mit dem ausgewählten Motiv bemalen (solange es noch nicht getrocknet ist, kann man noch gut Korrekturen vornehmen)
  • Das Motiv mindestens 4 Stunden trocknen lassen - ich bemale die Tassen meistens an einem Abend und lasse sie dann 24 Std. trocknen bevor ich sie am darauffolgenden Abend brenne.
  • Zum Brennen die Tassen in den kalten Backofen stellen und die Temperatur auf 160°C Ober- & Unterhitze einstellen. Ab dem Moment, wenn der Backofen voll vorgeheizt ist, die Tassen noch 90 Minuten backen.
  • Anschließend den Backofen ausstellen und die Tassen im Backofen auskühlen lassen (das mache ich wieder einfach über Nacht).
  • TAADAAA - fertig sind die Tassen!

Ich verwende die "Porzellanmaler" der Marke Folia. Ein 5er-Set mit den Farben schwarz, rot, blau, grün & gelb gibt es bei amazon schon recht günstig. Dort findet man aber auch noch viele weitere Marken und Farben. Es gibt auch von Edding Porzellanmalstifte und es gibt auch welche in gold & silber. Wenn man andere Stifte als die Porzellanmaler von Folia hat, sollte man immer auch die Anwendungshinweise der Marke lesen und nicht blind auf meine Anleitung vertrauen. Ich glaube aber, dass das selbstverständlich ist ;-)

  Für meinen Bruder & seine Liebste // für einen guten Freund


Zu den Hochzeitstassen gibt es übrigens viele, sehr ähnliche Versionen. Leider weiß ich nicht genau, wer der eigentliche Urheber des Designs war. Ich habe mich von Frau Elch auf ihrem Blog milarella inspirieren lassen, wobei ich auch eine Änderung eingearbeitet habe. Mein Kussmund und Schnauzbart sind auf der gegenüberliegenden Seite der Schrift - das gefällt mir persönlich besser und so ist die Rückseite der Tasse auch nicht leer.
 

Wir haben mittlerweile das mit dem Geschirrspüler ausprobiert. Bei der Anleitung zu meinen Stiften steht, dass die Motive nach dem Brennen spülmaschinenfest sind. Die Tassen oder besser das Motiv überlebt den Geschirrspüler schon mal. Wenn man sie allerdings immer im Geschirrspüler wäscht, leidet das Gemalte darunter und fängt an abzuplatzen. Ich empfehle daher, sie doch besser von Hand abzuwaschen. Dafür gibt es auf den neueren, von mir bemalten Tassen auch ein Symbol.

Die Einzige, die noch keine Tasse bekommen hat, bin ich selbst. Vielleicht kommt das aber demnächst :) die "All I need is coffee & mascara"-Tasse gefällt mir nämlich sehr gut und vielleicht hätte ich auch gerne eine Planner-/Filofax-Nerd Tasse, wobei ich da noch am Design feilen müsste :) und eigentlich habe ich auch genug Tassen, aber wie der Titel schon sagt: (uneigentlich) kann man nie genug Tassen haben ;)

Prost, Kaffee! :)

Donnerstag, 25. Februar 2016

I believe in Aging!

Der Titel dieses Posts ist das Zitat eine Hashtags von Mexicolita. Sie hatte das irgendwann mal getwittert und ich dachte mir nur:"JA, JA, JA! Ich auch!" - zumindest unter dem, was es für mich bedeutet und was ich darunter verstehe. Weiter hatte sie getwittert:

"Ich glaube nicht an Anti-Aging, Altern in Begleitung von sinnvoller Hautpflege
hingegen
leuchtet mir ziemlich ein. #ibelieveinaging"

Und das trifft so ziemlich meine Einstellung zum Thema Altern, also Hautalterung im Sinne von älter aussehen. Ich bin mittlerweile wundervolle 31 Jahre jung und da fängt man so langsam an über das Thema nachzudenken. Man merkt, dass die Haut sich verändert und schon anders ist als noch mit 21. Einerseits bin ich froh, dass meine Haut nicht mehr 21 ist (Pickel-Streuselkuchen-Anni olé!), aber andererseits bemerkt man auch hier und da die ersten Mimikfältchen, die eben nicht mehr vollständig verschwinden, wenn man das Gesicht entspannt.

entspannt

Man fängt an zu hinterfragen, ob die Pflege, die man seiner Haut gibt, ausreicht. Wie wird meine Haut in 5 oder 10 Jahren aussehen, wenn ich weiterhin so pflege wie ich es aktuell tue?? Ich muss ganz ehrlich gestehen, dass ich eben nicht an Anti-Aging-Pflege mit Wunder-Inhaltsstoffen glaube. Meiner Meinung nach ist Veranlagung mit der entscheidenste Faktor sowie der Lebensstil. Rauchen, ausgiebiger Alkoholkonsum (ich meine nicht das Gläschen Wein am Wochenende) und ausgiebige Sonnenbäder können viel mehr kaputt machen als eine Pflege jemals reparieren kann.

Wie sieht meine Pflege nun aber aus? Morgens wasche ich mein Gesicht nur mit Wasser. Nach dem Abtrocknen benutze ich eine Art Tonikum und dann die Dr. Hauschka Rosencreme leicht gemixt mit dem Eco Cosmetics Sonnenöl. Im Winter kommt an den trockenen Wangen eventuell noch eine dünne Schicht der normalen Hauschka Rosencreme oben drüber. Abends kommt zuerst das Make-Up runter und anschließend wird meine Haut mit einem Gesichtstonikum besprüht. Eine Creme gibt es abends nicht, da ich gemerkt habe, dass die fettfreie Nachtpflege meiner Haut gut tut. Augencreme benutze ich mal mehr, mal weniger - hier habe ich keinen eindeutigen Favoriten. Meine Augenpartie wird aber immer schon mit der Tagescreme mit eingecremt.

Was hat sich nun in den letzt 1-2 Jahren verändert, seit ich mir mehr Gedanken um meine Hautalterung mache? Egal ob Sommer oder Winter, seit 2014 benutze ich eigentlich (fast) täglich Sonnencreme oder Sonnenöl im Gesicht. Während ich "Anti-Aging" größtenteils als Humbug erachte, finde ich Sonnenschutz extrem wichtig, um die Hautalterung positiv zu beeinflussen (ganz aufhalten geht eh nicht). Einzig, wenn ich weiß, dass ich mich tagsüber (wenn die Sonne scheint) nicht draußen aufhalte, wird der Sonnenschutz mal etwas vernachlässigt. Meine präferierten Produkte dafür sind das Eco Cosmetics Sonnenöl, die getönte Tagescreme von Eco Cosmetics (über meine normale Creme aufgetragen) und die BB Cream von alva. Zu den beiden letzteren Alternativen soll es bald einen eigenen Blogpost geben. Für den Körper benutze ich ausschließlich Eco Cosmetics Produkte.

lachend

Seit Weihnachten habe ich abends auch noch einen weiteren Pflegeschritt in meine Routine eingebaut. Wie ich bereits schrieb, habe ich eigentlich das Gefühl, dass die fettfreie Nachtpflege ohne "richtige" Creme meiner Haut gut tut. Allerdings fängt man an zu hinterfragen: Reicht das aus?! Man (= ich) hat Zweifel und Angst, dass man seine Entscheidung in 10 Jahren als kleiner Faltenhund bereut. Daher habe ich mir zu Weihnachten das Dr. Hauschka Nachtserum gewünscht und verwende nun dieses als letzten Schritt am Abend. Es ist fettfrei und passt so zu meiner bisherigen Abendpflege. Aktuell bin ich noch nicht so sicher, wie ich es finde. Es riecht gut und die Haut fühlt sich hinterher gut an. Es beeinflusst meine Haut auch nicht negativ, trocknet nicht aus oder ähnliches. Allerdings sehe/merke ich auch keinen unglaublich positiven Aha-Effekt. Am nächsten Morgen sieht meine Haut nicht anders aus als sonst und unter der morgendlichen Dusche hatte ich sogar schon das Gefühl, ich würde das Serum von meinem Gesicht wieder abwaschen. Es fühlte sich an als wäre es über Nacht gar nicht eingezogen, sondern lag nur oben auf und ist getrocknet. Ich bin auf den Langzeittest gespannt, denn so kurzfristig sieht man meistens eh nichts. Und den Effekt von Sonnenschutz sieht man auch nicht unmittelbar, dennoch wird er langfristig da sein.

Nach Liv's positiven Beitrag zu dem Hyaluronserum von Yverum flirte ich auch ein bisschen damit, aber einierseits will ich meine Pflege nicht unnötig verkomplizieren und andererseits sind die knapp 90 €, die es kosten soll, eine ganz schöne Hausnummer. Dafür müsste es schon verdammt gut sein! Zusätzlich spuken mir seit geraumer Zeit die Schlagworte "reizfrei/reizarm" und "Okklusion" durch den Kopf, aber das ist eigentlich ein anderes Thema ... ein erstes Experiment dazu lief leider nicht ganz so gut! #Pickelalarm

Es würde mich interessieren, wie andere darüber denken. Was denkt ihr? Was lebt ihr? Und: Wie pflegt ihr? Seid ihr Pro Anti-Aging, Contra Anti-Aging oder einfach Fraktion #ibelieveinaging? :)

Ich bin definitiv Team #ibelieveinaging

Dienstag, 23. Februar 2016

AUSGEPACKT: Ein "duftes" Paket ...

Mein erstes Wolkenseifen-Deo habe ich 2012 von einer lieben Freundin geschenkt bekommen. Es war damals die Sensitiv Variante und ich war von Anfang an Fan! Ich habe damals auch eine >>WINTER Review<< und eine >>SOMMER Review<< zu den Deos geschrieben. Vier Jahre später benutze ich immer noch die Wolkenseifen Deos und selbst Mr. F benutzt seit dem Sommer 2013 die "Masculine" Version. Für mich ist es einfach das beste, alu-freie Deo, was die Wirkung angeht.

Ich hatte schon lange nicht mehr bei Wolkenseifen bestellt, weil ich eine zeitlang sehr regelmäßig bestellt habe und jeden neuen Deoduft ausprobieren musste. Dadurch hatte ich einen riesigen Deovorrat, der erstmal aufgebraucht werden wollte. Mr. F's Deo war jetzt leer und auch ich bin grad dabei die letzte kleine 25 ml Dose zu leeren, also war es an der Zeit Nachschub zu ordern. Diesmal habe ich nur Lieblingsdüfte bestellt. Es ist zwar auch schön, neue Düfte auszuprobieren, aber wenn man dann so einen riesigen Vorrat anderer Düfte hat, kommen die Lieblingsdüfte zu kurz. Sie haben mir gefehlt.

Meine Lieblingsdüfte sind übrigens Luxus, Perfect Day (der Nivea-Duft "Blue") und Traumstunden - den Babypuderduft mag ich auch noch sehr gerne, aber diesmal wurde an ihm gespart. In der Sommer-Review habe ich die drei Düfte genauer beschrieben. Bei den Männerdeos gefällt mir persönlich der etwas süßere "Masculine"-Duft am besten, aber Mr. F präferiert den etwas herberen "Manpower"-Duft. Ich bestelle immer beide Düfte für ihn, so sind wir beide glücklich! :) Den "Masculine"-Duft benutze ich auch selbst manchmal.


Da ich mittlerweile nur noch selten bei Wolkenseifen bestelle, wurde wieder etwas Vorrat bestellt. Für jeden von uns 2 große Versionen, je eine kleine Version für das Badezimmer des anderen und je eine kleine Version für die Kulturtasche. Die zwei Deo Roll-Ons wurden eher aus Neugierde mitbestellt. Als ich das letzte Mal bestellt hatte, gab es die noch nicht. Mr. F war auch etwas überrascht, als ich ihm mitteilte, dass einer der Roll-Ons für ihn ist. Er findet Deo Roll-Ons nicht ganz so toll und seine erste Reaktion war:"Warum hast du DAS denn gemacht?!" - natürlich nur ganz selbstlos zu Blog-Review-Zwecken ;) die Erfahrungen von zwei Menschen sind halt etwas valider als nur von einer Person, richtig? Jetzt muss er ihn nur auch benutzen ...

Anbei die aktuellen Preise:
  • Wolkenseifen 50 ml Deocreme 7,90 €
  • Wolkenseifen 25 ml Deocreme 5,50 €
  • Wolkenseifen 50 ml Deo Roll-On 7,90 €

Wenn wir die Roll-Ons ausgiebig getestet habe, stelle ich sie auch auf dem Blog vor. Ich bin extrem neugierig, da in ihnen zwar gleich viel Inhalt wie in den großen Deocremes ist (auch zum gleichen Preis), aber ich mir nicht vorstellen kann, dass sie genauso ergiebig sind. Optisch gefallen mir die Roll-On aber ziemlich gut und vielleicht überzeugen mich ja Wirkund und Anwendungskomfort.

Wie auf dem Bild zu sehen ist habe ich mir auch ein Wolkenparfum mitbestellt (50 ml für 19,95 €). Ich liebe einfach den Blue-Duft! Er riecht so schön sauber und frisch.

Dufte Grüße ...

Donnerstag, 18. Februar 2016

Sweet Sugar Scrub

Im Dezember 2014 hatte ich ein Körperpeeling von "Love me Green" in meiner Biobox. Ich war total begeistert von dem Peeling, da ich zwar nicht oft peele, aber wenn, dann präferiere ich ein schrubbeliges Peeling und keins bei dem man die Peelingkörner suchen muss. Das "Organic energising body scrub" von "Love me Green" ist richtig schön schrubbelig und roch nach süßer Orange. Da die Dose recht groß und rund ist, hat sie nicht in die Korbablagen in meiner Dusche gepasst. Also stellte ich das Peeling immer oben auf meiner Duschwand ab. Eines Tages beim Peelen habe ich allerdings die offene Dose ausversehen von da oben runtergeschmissen und das Peeling ergoss sich über meinem Badezimmerboden. Die Trauer war groß, denn das Peeling war echt gut. Nach kurzem Ärgern über meine eigene Dummheit, beschloss ich allerdings das Peeling einfach selbst wieder aufzufüllen.

Mein eigenes Peeling gefiel mir dann sogar noch ein bisschen besser, da es nicht nur peelt, sondern auch noch etwas stärker rückfettend wirkt und man sich zusätzlich seinen Lieblingsduft mischen kann. Da es vor kurzem leer war (diesmal aufgebraucht, nicht runtergeschmissen!), fülle ich es einfach heute mit euch zusammen auf. Es steht übrigens immer noch oben auf der Duschwand, aber sollte erneut ein Malheur passieren, kann ich es ja ganz einfach wieder nachfüllen.


Man nehme für eine Dose Zuckerpeeling:
  • Roh-Rohrzucker
  • Körperöl nach Duftvorlieben
  • evtl. weitere Duftelemente (hier: Vanilleschote)

Man zaubert ...

Zuerst die Dose ca. zu 2/3 mit Zucker füllen und oben mit Körperöl bedecken. Dann mit einer kleinen Kuchengabel das Öl unter den Zucker rühren bis alles schön mit einander vermischt ist. Wenn das Peeling noch etwas zu "trocken" wirkt, einfach noch ein bisschen Öl dazugeben. Als erstes Öl habe ich das alverde "Schönheits-Öl" verwendet - es hat einen warmen, kuscheligen Duft und besteht neben Soja- und Sonnenblumenöl aus Argan-, Amaranth-, Oliven-, Marula- und Traubenkernöl. Ringelblumen-, Kamillen- und Malvenextrakt sind ebenso enthalten wie der Radikalfänger und Konservierer Vitamin E.


Im nächsten Schritt habe ich das Mark einer Vanilleschote untergemixt. Tipp: Die ausgekratzten Schoten nicht einfach entsorgen, sondern in den Zuckerbehälter oder die Zuckerdose geben und sich so Vanillezucker selbst aromatisieren.

Dann gebe ich oben drüber noch mal eine Schicht Zucker und wieder Öl und mixe es unter bis wieder alles vermischt ist. Das mache ich in zwei Steps, weil das Untermischen so einfacher geht und man nicht so viel aus der Dose rausschmeißt beim Umrühren. Als zweites Öl habe ich das Weleda Regenerationsöl verwendet, weil ich den fruchtigen Granatapfelduft mag (Mr. F behauptet, es würde nach Cola riechen). Natürlich kann man auch nochmal das erste Öl verwenden. Wenn alles vermischt ist, sollte man nochmal die Konsistenz kontrollieren und gegebenenfalls noch etwas mehr Öl untermixen.

Je öliger es ist, desto besser lässt es sich verwenden, weil es dann eher eine homogene Masse ergibt. Wenn es trockener ist, bröselt es mehr und es ist schwieriger in der Anwendung. Wenn man das Peeling einige Zeit in Verwendung hat, kann es auch passieren, dass es wieder trockener wird. Dann einfach wieder etwas Öl hinzugeben und neu mixen.


Voilà, fertig ist das ganz individuelle und recht schrubbelige Lieblingspeeling.

Das "Bon Appétit" spare ich mir bei diesem Rezept! ;-)
Stattdessen: Bon Exfoliant!

Dienstag, 16. Februar 2016

Übers Heiraten und Kinder kriegen ...

Erstmal vorab: Ich habe keines von beidem aktuell vor! ;-) Das wird auch eher ein "Aufreger"-Blogpost. Also, ich habe nichts gegen das Heiraten und das Kinderkriegen. Vor allem letzteres würde ich gerne irgendwann angehen, nur noch nicht jetzt gleich und sofort. Dieser Blogpost geht eher darum, dass ich mittlerweile 31 Jahre jung sowie eine Frau bin und mein Umfeld langsam anfängt mir mit oben genannten Themen auf die Nerven zu gehen. Männer haben es da einfacher, glaube ich - zumindest Mr. F muss sich nicht ständig mit Fragen dazu abgeben.

Da lebt man als Paar sein Leben, lässt es sich gut gehen und genießt einfach die Zeit zu zweit. Man macht sich keinen Druck, was das Heiraten und Kinderkriegen angeht und dann kommt das Umfeld und fängt an von extern Druck aufzubauen. Es ist ja nicht so, dass wir nicht darüber reden und uns das miteinander nicht vorstellen könnten. Heiraten an sich, ist uns allerdings nicht so wichtig und das Kinderkriegen will wohl überlegt sein.

Ich bin mir bewusst, dass das Nachfragen nicht böse gemeint ist, aber es ist unangenehm. Es geht soweit, dass ich mir schon Gedanken gemacht habe, ob ich vielleicht "unnormal" bin, weil ich mit 31 noch kein Kind habe und das nicht sonderlich schlimm finde. Klar sind Frauen da von der Natur etwas unter Zugzwang und können nicht unendlich lange Kinder kriegen, aber mit 31 habe ich noch gut 10 Jahre Zeit für das Kinderthema (biologisch gesehen sogar noch länger!). Ganz unabhängig davon, dass nicht für alle Frauen Kinderkriegen DAS Lebensziel schlechthin ist. Es soll sogar Frauen geben, die gar keine Kinder haben wollen. Und hey, das ist ok! Außerdem gibt es bestimmt auch genug Paare, die es probieren und bei denen es nicht (auf Anhieb) klappt. Das hängt man ja nicht gleich an die große Glocke und da können unbedachte Äußerungen auch weh tun. Ein bisschem mehr Diskretion würde da durchaus gut tun.

Bei mir im Büro hat im letzten Sommer eine Kollegin ein Baby bekommen und die zweite Kollegin hat gerade ganz aktuell einen süßen kleinen Jungen zur Welt gebracht. Da wir noch eine recht junge Firma sind, waren das die ersten beiden Schwangerschaften und Babys sind natürlich immer ein freudiges Ereignis. Ich bin von den jungen Mädels die Älteste und daher kommen jetzt häufiger so Sätze wie "Na, dann bist du ja jetzt die Nächste!" und eine Kollegin hat zu einer anderen schon mal gesagt, dass es bei mir ja auch "langsam Zeit werden würde". Anfang November fing eine neue Kollegin bei uns an und an Tag 3 als sie mitbekommen hat, dass ich gerade 31 geworden war, hat sie mich ganz mitleidig gefragt, ob ich "auch noch irgendwann" eine Familie gründen will. Dafür, dass ich diese Frau eigentlich noch gar nicht kannte, fand ich diese Frage ziemlich persönlich. Es ist zwar oftmals nur so dahergesagt, aber da sich diese Art der Kommentare häufen, fängt es an mich zu nerven.

Beringt auch ohne Verlobung oder Trauschein ;-)

Das Heiraten ist das nächste Thema. Zu meinem 30 Geburtstag bin ich mit Mr. F in den Urlaub gefahren und meine eine Kollegin war der festen Überzeugung, dass er mir einen Antrag machen würde - was sie auch mehrfach laut kundtat. Einerseits kenne ich Mr. F mittlerweile ein klitzekleines bisschen und andererseits - wie ich bereits oben schrieb - ist uns das Heiraten nicht so wichtig. Ich wusste, dass das sehr unwahrscheinlich sein würde. Wenn es so gewesen wäre, hätte ich mich natürlich mega gefreut, aber ich warte nich darauf oder "erwarte" es gar. Im letzten Herbst bin ich einen Dienstagabend erst spät bei Mr. F angekommen und war fix & foxy. Er war ein wahrer Schatz und hat für uns Sushi bestellt und später hat er mich noch gefragt, ob wir Champagner trinken wollen (den hatte er noch von seinem Geburtstag). Der Kommentar in unserer Arbeits-Whats-App-Gruppe daraufhin war:"Und die Antwort auf die nächste Frage lautet JA!" - ich fand's ja ziemlich witzig, aber guess what?! Wir gönnen uns auch einfach mal an einem ganz normalen Dienstag Sushi und Champagner! Montags gehe ich immer zum Zumba und nehme eine Bekannte mit, da sie nicht Auto fahren kann und bei mir auf dem Weg zum Zumba wohnt. Als wir uns ein paar Wochen nicht gesehen hatten (ich war im Urlaub, dann war Zumba-Sommerpause, dann war sie im Urlaub), fragte sie mich mit säuseligem Unterton, ob es bei mir was "Neues" geben würde. Damit meinte sie auch einen eventuellen Hochzeitsantrag und nicht, ob ich befördert wurde oder sonstige positive Entwicklungen. Sie hat mich auch schon einmal eher mitleidig gefragt, ob ich auch noch irgendwann heiraten und Kinder haben möchte. Dieser mitleidige Ton nervt mich ja am meisten ;-) nur weil es (noch) nicht so weit ist, heißt das ja nicht, dass man es prinzipiell ablehnt!

Zudem bin ich aktuell ein wenig von den Hochzeitsplanungen in meinem Umfeld genervt. Ich habe das Gefühl, dass es (vor allem den Bräuten) darum geht, die größte, tollste, beste Hochzeit zu planen. Dass die Hochzeitsfeier das Allerwichtigste überhaupt ist. In meinem Verständnis geht es doch darum, dass 2 Menschen ihr Leben miteinander verbringen wollen und dass man diese Liebe und das Versprechen, das man an dem Tag einander gibt, feiern sollte. Die Hochzeit ist nicht der Höhepunkt, sondern "nur" der Beginn für ein gemeinsames Leben als Mann und Frau. Es gibt dabei wichtigeres als die perfekte Feier. Und ein Heiratsantrag ist oftmals nur der Startschuss, um endlich, endlich mit dem Hochzeitsplanen beginnen zu dürfen. Kann man einen Antrag nicht auch erstmal alleine würdigen? Da ist ein Mann, der einen genug liebt, dass er einen heiraten möchte. Dieser Mann kann sich vorstellen, den Rest seines Lebens mit einem zu verbringen. Was für eine wundervolle Geste! Die Verlobung sollte (meiner Meinung nach) auch erstmal für sich alleine stehen bleiben dürfen. Und hier die größten Neuigkeiten: Dank der Emanzipation können sogar die Frauen den Männern heutzutage Heiratsanträge machen. Vielleicht bin ich aber auch einfach nur zu romantisch fürs heiraten, wie es oftmal betrieben wird ;-)

Und jetzt lehne ich mich noch etwas weiter aus dem Fenster: Man kann auch Kinder kriegen OHNE verheiratet zu sein! Denn vielfach wird auch geheiratet, um Kinder zu bekommen. Natürlich macht es viele Dinge einfacher, wenn man verheiratet ist, wenn man ein Kind haben möchte. Aber nur zu heiraten, um Kinder zu kriegen, finde ich schon wieder ziemlich "unromantisch". Auch das "noch schnell mit dickem Bauch heiraten" finde ich doof. Ich habe Mr. F vor Jahren sogar mal angedroht "Nein" zu sagen, sollte er mir einen Antrag machen, wenn ich schwanger bin. Vielleicht bin ich doch "unnormal", aber ich hätte (wenn dann) gerne einen Antrag, weil man mich als Menschen heiraten möchte und nicht weil ich schwanger bin und man noch schnell heiraten muss. Ich habe schließlich nichts gegen das "nicht verheiratet" zu sein.

Oh weia, das war ein ganz schön langer Beitrag, aber das musste alles mal raus. Normalerweise heule ich Mr. F oder meiner besten Freundin damit die Ohren voll, wenn mal wieder ein charmanter Kommentar zu den Themen kam. Es tat gut, es mal niederzuschreiben.

Also, heiratet & bekommt Kinder oder auch nicht!
Macht es so, wie & wann es für euch passt ... und urteilt nicht über andere.
Peace! :D